Vorbereiten der Übersetzung
Hier wird beschrieben, wie Sie Quelltextlisten bearbeiten können, um den nachfolgenden Übersetzungsvorgang zu optimieren.
- Bearbeiten einer Quelltextliste
Es ist möglich, Übersetzungen anzufertigen, ohne die Quelltextliste zu bearbeiten. Die hier beschriebene Vorgehensweise vereinfacht und unterstützt jedoch den eigentlichen Übersetzungsprozess. - Schützen und Verstecken von Texten
In der Quelltextliste können Texte geschützt oder versteckt werden. Geschützte Ressourcen und Texte werden dem Übersetzer zwar angezeigt, können jedoch nicht bearbeitet werden. Versteckte Ressource und Einträge kann der Übersetzer in der Textliste weder sehen noch bearbeiten. - Maximale Länge von Texten
Bei der Lokalisierung von Programmen kann es notwendig sein, dass die Textlänge einer Übersetzung eingeschränkt wird. Zu jedem Eintrag der Quelltextliste kann eine maximale Textlänge eingegeben werden, die während der Prüfung der Übersetzungsliste geprüft werden kann. Siehe „Fehlermeldungen in Passolo“. - Gruppieren von Steuerelementen
In komplexen Dialogfeldern kann es immer wieder vorkommen, dass die Entwickler mehrere Steuerelemente übereinander platziert haben. Um die Lokalisierung solcher Dialogfelder zu vereinfachen, können mehrere Steuerelemente zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Gruppen, aber auch einzelne Steuerelemente können dann während der Lokalisierung des Dialogfelds kurzfristig ausgeblendet werden. Dies verringert die Anzahl der gleichzeitig angezeigten Steuerelemente und erleichtert die Navigation und Auswahl von Steuerelementen. - Kommentieren
Zu jedem Eintrag der Quelltextliste kann eine Anmerkung eingefügt werden, die während der Übersetzung im Dialogfeld Eigenschaften angezeigt wird. - Status und Attribute in der Quelltextliste
Im Rahmen eines Software-Projekts können im Quellprogramm Ressourcen geändert oder erweitert werden. Diese Änderungen werden von SDL Passolo automatisch erkannt und beim Aktualisieren der Quelltextliste blau formatiert dargestellt. - Menü-Accelerator Tabellen
Als Alternative zur Menüstruktur können Befehle auch über Shortcuts (Tastenkombinationen mit sogenannten Accelerators oder Zugriffstasten) mit einer oder mehreren Tasten ausgeführt werden. Für gewöhnlich wird die zugehörige Tastenkombination im Menüeintrag angegeben. In den Ressourcen einer Quellanwendung sind der eigentliche Menüeintrag und die Tastenkombination durch einen Tabulator getrennt (beispielsweise „Einfügen\tStrg+V“ oder „Beenden\tAlt+F4“). Die eigentliche Tastenkombination wird allerdings in der eigenständigen Ressourcen-Kategorie „Accelerator“ in einer Tabelle abgelegt.