Glossar

100 %-Match

Ein Match mit einer Punktzahl von 100 %. Eine Punktzahl von 100 % ist immer gleichbedeutend mit einer exakten Übereinstimmung. Nicht jede exakte Übereinstimmung ist jedoch ein 100%-Match (wenn das Translation Memory oder die Übersetzungseinheit mit Abzügen versehen wird, sinkt dadurch die Prozentzahl).

Abkürzung

In Translation Memorys (TMs) für SDL TM Server und SDL Trados Studio ein Wort, das mit einem Punkt endet und in der TM-Liste mit Abkürzungen enthalten ist. Wenn ein TM angewendet wird, erkennt es Punkte im Ausgangstext, die zu einer Abkürzung gehören, und verwendet diese Punkte nicht zur Segmentierung des Texts. Abkürzungen stellen eine Sprachressource dar.

Akronym

Sie können angeben, dass ein Translation Memory (TM) Akronyme als Tokens erkennt. Als Akronym gilt in SDL TMS jedes Wort in Großbuchstaben, das in Ausgangs- und Zielsprache identisch ist. Wenn ein Segment des präsentierten Texts mit einer Übersetzungseinheit (ÜE) in sämtlichen Inhalten außer Akronymen übereinstimmt, verzeichnet das TM einen 100 %-Match und verwendet in der Übersetzung das Akronym aus dem präsentierten Text (und nicht aus der ÜE). In von SDL TM Server und SDL Trados Studio verwendeten TMs sind die Regeln zur Definition von Akronymen komplizierter, und Akronyme werden als Typ eines erkannten Tokens behandelt.

Aktivierungszertifikat

Ein Zertifikat, das während der Offline-Aktivierung erstellt wird.

Aktivierungscode

Ein Code (in der Regel eine Zeichenfolge aus Zahlen und Buchstaben), die zur Aktivierung einer Lizenz für ein Produkt verwendet wird.

Alignment

Das Erstellen von Übersetzungseinheiten (ÜE) durch Segmentieren des Ausgangstexts und des entsprechenden Zieltexts zuvor übersetzter Inhalte. Für das Alignment müssen vollständige frühere Übersetzungen verfügbar sein. Die Ausgangs- und Zieltexte werden in Segmente unterteilt, die einander zugeordnet werden, um daraus ein Translation Memory zu erstellen. Dieses kann dann für künftige Übersetzungen verwendet werden.

Übersetzungsabgleich

Analyse

Funktion in SDL Trados Studio, die es Ihnen ermöglicht, die Anzahl der Matches in einem zu übersetzenden Dokument zu bewerten, indem Sie das Dokument mit einem bestehenden Translation Memory abgleichen.

Analysebereich

Eine Klassifizierung eines Segments. Segmente, die sich im selben Analysebereich befinden, weisen dieselben Raten auf, damit der Zeitaufwand und die Kosten geschätzt werden können. Der Analysebereich eines Segments ist abhängig von der Ausgangssprache und der Zielsprache sowie von der Qualität des Matches (z. B. der Prozentzahl eines Fuzzy-Matches). Alle Segmente werden in Analysebereichen erfasst. Segmente ohne Translation Memory-Match werden dem höchsten Kostenbereich zugeordnet.

Autorisiert

Wenn ein Benutzer über die erforderlichen Zugriffsrechte verfügt, um eine Aktion an den Konfigurationseinstellungen oder gespeicherten Daten durchzuführen (z. B. Aktualisieren eines TMs), ist er zur Durchführung der Aktion autorisiert.

Automatisches Lokalisieren

Der Prozess einer automatischen Lokalisierung.

Maschinelle Übersetzung

Übersetzung ohne menschliche Interaktion. Auch als „automatisierte Übersetzung“ bezeichnet.

Automatisierte Übersetzung

MT

Automatische Lokalisierung

Der Prozess, durch den die Software das Format von Zahlen sowie Datums- und Zeitangaben automatisch ändern kann, um sie der Zielsprache anzupassen. Wenn Sie z. B. vom Englischen ins Deutsche übersetzen, kann ein Übersetzungseditor den im Englischen gebräuchlichen Dezimalpunkt in „3.141“ durch das im Deutschen gebräuchliche Komma ersetzen, sodass die Übersetzung „3,141“ lautet. Die automatische Lokalisierung ist verfügbar, wenn das Translation Memory (TM) diese Funktion für erkannte Tokens unterstützt. TMS wendet keine automatische Lokalisierung an. In SDL Trados Studio und TM Server werden die Einstellungen für die automatische Lokalisierung pro Projekt für jedes Sprachpaar festgelegt.

AutoPropagate

AutoPropagate von Matches. Wenn ein Benutzer eines Übersetzungseditors die Übersetzung eines Segments bestätigt, propagiert der Editor diese Übersetzung für weitere identische Segmente.

AutoSuggest

In SDL Trados Studio ist AutoSuggest eine Funktion im Übersetzungseditor. Wenn AutoSuggest aktiviert ist und ein Übersetzer die ersten Buchstaben eines Worts oder einer Phrase eingibt, schlägt AutoSuggest übereinstimmende Wörter und Phrasen vor, die der Übersetzer sofort in die Übersetzung einfügen kann. AutoSuggest aktualisiert die Vorschläge automatisch, sobald der Übersetzer ein Zeichen hinzufügt oder ändert. Siehe auch: .

AutoSuggest-Wörterbuch

Eine Datei mit Wörtern und Phrasen, die AutoSuggest vorschlagen kann. Sie hat die Dateierweiterung *.bpm. In der Regel verwenden Sie bei jedem Projekt ein AutoSuggest-Wörterbuch pro Zielsprache.

Batch-Task

Eine Task, die ohne Zutun des Benutzers gestartet und ausgeführt wird. In der Regel wird eine Batch-Task (automatische Task) ausgeführt, wenn das Translation Memory eine Statusänderung erfasst. Vergleiche: Interaktive Task.

Automatische Task

Hintergrundaufgabe

Batch-Task-Sequenz

Ein Satz von Batch-Tasks, die unter einem Namen zusammengefasst und in sequenzieller Reihenfolge ausgeführt werden.

Übersetzung im Batch-Modus

Eine Task, bei der die Übersetzungsanwendung ohne Zutun des Benutzers eine vorläufige Teilübersetzung der Inhalte erstellt. Hierfür wird eine Kombination aus Translation Memorys, Terminologiedatenbanken und maschineller Übersetzung verwendet. Wenn maschinelle Übersetzung angewendet wird, muss der Übersetzer die Inhalte nachbearbeiten. Dieser Vorgang wird auch Post-Editing genannt. In der Regel wird eine Task zur Übersetzung im Batch-Modus als Vorbereitung ausgeführt. Anschließend werden die übrigen Inhalte von einem Übersetzer bearbeitet.

Vorübersetzung

Zweisprachiges Korrekturdokument

Falls Korrekturleser nicht über SDL Trados Studio oder SDL WorldServer verfügen, können Sie das Dokument in ein zweisprachiges *.docx-Format exportieren, das sich in Microsoft Word öffnen lässt. Das überprüfte Dokument kann mit dem aktualisierten Inhalt in Trados Studio oder WorldServer importiert werden.

Ausleihen

Diese Funktion ist nur in Zusammenhang mit Netzwerklizenzen verfügbar und ermöglicht es einem Kunden, eine Lizenz zur Nutzung außerhalb des Netzwerks auszuleihen.

Browserbasierter Editor

Ein Editor, der in einem Webbrowser ausgeführt wird und daher keine zeitaufwendige lokale Installation auf dem Computer erfordert. SDL Online Editor ist ein browserbasierter Übersetzungseditor (im Gegensatz zum Übersetzungseditor in SDL Trados Studio, bei dem es sich um einen Desktop-Editor handelt).

Online-Editor

Zertifizierung

Eine Reihe von Buchstaben oder Zahlen, die im Bereich Lizenzen im SDL Account erstellt wird und verwendet wird, um ein Produkt offline zu aktivieren. Sie benötigen den Aktivierungscode und die Installations-ID, um ein Zertifikat zu generieren. Ein Zertifikat ist entweder ein Aktivierungszertifikat oder ein Deaktivierungszertifikat.

Zeichen-Entity-Referenz

In HTML, XML und SGML ein symbolischer Name für Zeichen. Referenzen zur Zeichen-Entity beginnen mit einem Ampersand und enden mit einem Semikolon. Die Buchstaben dazwischen stellen das Zeichen dar. Ein geschütztes Leerzeichen wird z. B. durch ein Ampersand, gefolgt von den Buchstaben nbsp, gefolgt von einem Semikolon dargestellt. Siehe auch: Numerische Zeichen-Referenz.

Zeichen-Entity

Commuter-Lizenz

Die Commuter-Lizenzierung ermöglicht es Benutzern, ihr SDL Produkt zu aktivieren, indem sie eine Lizenz von einem Netzwerklizenzserver ausleihen.

Offline-Ausleihe

In der Regel benötigen Benutzer eine Commuter-Lizenz, wenn sie auf Reisen sind und das SDL Produkt für einen bestimmten Zeitraum offline nutzen müssen. Nach dem Ausleihen der Lizenz und dem Festlegen des Ablaufdatums können die Benutzer die Verbindungen zum Unternehmensnetzwerk und zum Lizenzserver trennen. Sobald das Ausleih-Limit erreicht ist, wird der Lizenzplatz automatisch an den Server zurückgegeben und ist damit wieder für andere Benutzer verfügbar.

Sitzungs-Ausleihe

Wenn sie online sind, können Benutzer einfach eine Verbindung zum Lizenzserver aufbauen, um einen verfügbaren Lizenzplatz in Anspruch zu nehmen. Wenn die SDL Anwendung geschlossen wird, wird die Lizenz automatisch wieder dem Pool der verfügbaren Lizenzplätze hinzugefügt.

Versionen von Commuter-Lizenzen

Eine Netzwerklizenz ermöglicht es mehreren Benutzern im selben Netzwerk, gemeinsam auf die Lizenzplätze zuzugreifen, die für ein SDL Produkt zur Verfügung stehen.

Für SafeNet-Netzwerklizenzen (verfügbar ab SDL Trados Studio 2014 SP2) stehen die folgenden Versionen zur Verfügung:

  • SafeNet Professional Commuter
  • SafeNet Workgroup Commuter
  • SafeNet Express Commuter

Zusammengesetzter Terminus

Ein Terminus, der aus mehr als einem Wort besteht, z. B. „local area network“.

Wortgruppe

Mehrere Wortformen

Konkordanzsuchergebnis

Das Ergebnis einer Konkordanzsuche, das mit allen Wörtern der Suchphrase übereinstimmt, wobei die Wortreihenfolge abweichen kann. Der Übersetzer kann die Suchergebnisse aus einer Liste auswählen. Siehe auch: In-Order-Concordance-Match.

Konkordanzsuche

Das Durchsuchen eines Translation Memorys (TM) nach Wörtern oder Textfragmenten innerhalb von Übersetzungseinheiten. Im Gegensatz dazu gibt es die geläufigere Verwendung von TMs, bei der das gesamte Textsegment abgeglichen wird. Eine Konkordanzsuche wird nicht automatisch, sondern durch einen Benutzer durchgeführt.

Content-Datenbank

Ein Ordner, eine Datei, eine Datenbank oder ein anderer Speicherort für Inhalte.

Kontext-Match

Ein Match, bei dem der Kontext berücksichtigt wird, in dem das Match auftritt. Damit sind in der Regel die umgebenden Segmente gemeint. Bei einem Kontext-Match ist die Wahrscheinlichkeit, dass es korrekt ist, sogar noch höher als bei einem 100 %-Match eines Segments. Es gibt verschiedene Arten von Kontext-Matches. Ausschlaggebend ist, welche Aspekte des Kontexts berücksichtigt werden (z. B. die Formatierung).

Kontextansicht

Eine der endgültigen Darstellung sehr ähnliche Art der Vorschau einer Übersetzung.

Konvertierungsprogramm

Ein Softwareprogramm, das Inhalte aus ihren nativen Formaten in ein Zwischenformat konvertiert, das besser für die Übersetzung geeignet ist. SDL Übersetzungsprogramme wie SDL Trados Studio führen eine Konvertierung jedes zu übersetzenden Elements durch. Dabei werden Inhalte aus nativen Formaten (z. B. Microsoft Word) ins *.sdlxliff-Format umgewandelt.

Convertor

Benutzerdefinierte Feldvorlage

Siehe Feldvorlage.

Deaktivieren

Das Gegenteil von „aktivieren“ und „Aktivierung“.

Deaktivierung

Deaktivierungszertifikat

Ein Zertifikat, das während der Offline-Deaktivierung erstellt wird. Siehe Zertifikat.

Anzeigefilter

Eine Spezifikation, die eine Untermenge von Einträgen zur Anzeige auswählt. Ein Filter kann zum Beispiel nur die nach einem bestimmten Datum geänderten Segmente eines Dokuments auswählen. In diesem Sinne enthält ein Filter eine oder mehrere Regeln. Eine Filterregel vergleicht Einträge mit einem Referenzwert. Wenn Sie einen Filter anwenden, werden im Anwendungsprogramm nur die Einträge angezeigt oder verarbeitet, die diesen Regeln entsprechen.

Filter

Entwurf

Der Übersetzungsstatus einer Übersetzung, die begonnen, aber noch nicht abgeschlossen wurde. Wenn ein Segment ein Fuzzy-Match aus dem TM aufweist, fügt die Übersetzungssoftware in der Regel die TM-Übersetzung in das Zielsegment ein und markiert das Segment als Entwurf.

DTD

Dokumenttyp-Definition. Eine Textdatei, in der die Struktur und die Elemente sowie die Konventionen definiert sind, denen SGML-, XML- und HTML-Dokumente entsprechen müssen. Die DTD-Datei ist unabhängig vom Dokument, das durch sie definiert wird. Ein Beispiel für eine weitverbreitete DTD ist die HTML 4.0 DTD, mit der HTML4-Dokumente definiert werden.

Dokumenttyp-Definition

Codierung (Zeichencodierung)

Ein Satz von Regeln für die digitale Darstellung von Zeichen. Eine häufig verwendete Form der Zeichencodierung ist Unicode.

100 %-Match

Eine Übereinstimmung hinsichtlich aller Textaspekte (Zeichen, Interpunktion und Formatierung). Bei einem 100 %-Match kann sich der Text vor und nach dem betreffenden Ausgangstext von dem eines Translation Memory-Eintrags unterscheiden (während bei einem Kontext-Match der umgebende Text identisch sein muss).

Feld

Felder enthalten ergänzende Daten für jede Übersetzungseinheit (ÜE) in einem Translation Memory (TM). Jede ÜE hat z. B. ein Feld mit ihrem Erstellungsdatum. SDL TM Server und SDL Trados Studio pflegen einige Felder automatisch (Systemfelder). Sie können jedoch auch eigene Felder (benutzerdefinierte Felder) erstellen und selbst pflegen. In TMS wird das Synonym „Attribut“ anstatt „Feld“ verwendet.

Feldvorlage

Eine Reihe von Felddefinitionen, die als Vorlage gespeichert werden und daher von mehreren Translation Memorys genutzt werden können. Feldvorlagen können ausschließlich benutzerdefinierte Felder enthalten.

Datei

Ein Synonym für eine zu übersetzende Datei in einem Übersetzungseditor.

Dokument

Dateikategorie

Siehe: Elementkategorie.

Dateipfad

Der Name der Datei, einschließlich des Verzeichnispfads der Datei.

Dateibasiertes TM

Ein Translation Memory (TM), das in einer Datei gespeichert wird und auf das Benutzer mit Zugriffsrechten für die Datei zugreifen können. Vergleiche: Serverbasiertes TM.

Dateibasiertes Translation Memory

Dateityp

WorldServer, Trados GroupShare, Trados Studio: Ein Programm, das zu übersetzende Inhalte aus einem bestimmten Dateiformat extrahiert, die extrahierten Inhalte segmentiert und mit den Segmenten ein zu übersetzendes Element in Form einer *.sdlxliff-Datei erstellt. Das zu übersetzende Element kann mit einem Translation Memory vorübersetzt und mit einem Übersetzungseditor übersetzt werden. Benutzer von SDL Programmen können Dateitypen konfigurieren und neue Dateitypen erstellen. Typischerweise besteht der Zweck der Konfiguration eines Dateityps darin, die Übersetzung von Inhalten zuzulassen oder nicht zuzulassen.

Dateifilter

Abschließen

Mit der Task-Sequenz „Abschließen“ wird ein Projekt in einen abgeschlossenen Status überführt. Die Task-Sequenz aktualisiert die Master-Translation Memorys und generiert die zielsprachliche Version der Übersetzung.

Abgeschlossen

Der letzte Status eines Projekts. Im Status „Abgeschlossen“ können die Elemente des Projekts nicht mehr aktualisiert werden.

Fragment-basiertes Alignment

Dies ist ein detailgenaues Alignment auf der Teilsegmentebene. Im Unterschied zum normalen Alignment, das nur auf der Segmentebene stattfindet, werden beim Fragment-basierten Alignment Textfragmente zusammen mit ihren Entsprechungen im ausgangssprachlichen Dokument verglichen, um die Wiederverwendung von früheren Übersetzungen zu verbessern.

Gefundenes Fragment

Dies ist ein detailgenaues Alignment auf der Teilsegmentebene. Im Unterschied zum normalen Alignment, das nur auf der Segmentebene stattfindet, werden Textfragmente zusammen mit ihren Entsprechungen im ausgangssprachlichen Dokument verglichen, um die Wiederverwendung von früheren Übersetzungen zu verbessern.

Fuzzy-Match-Bereich

Ein Bereich für einen Fuzzy-Match, zum Beispiel 75 % bis 84 %. In SDL TM Server gibt es einen Satz von Fuzzy-Match-Bereichen für alle Sprachen in einem Projekt.

Fuzzy-Index

Ein Index, über den Sie bei einer unscharfen Suche oder Platzhaltersuche auch falsch geschriebene oder vertauschte Termini finden können.

Fuzzy-Match

Eine Übereinstimmung von weniger als 100 %. Ein Fuzzy-Match weist einen Prozentwert auf. Beispiele: 75 %-Match oder 90 %-Match. Für einen Übersetzer ist die Übersetzung eines Segments mit einem Fuzzy-Match normalerweise leichter als die Übersetzung eines Segments ohne Übereinstimmung, aber in der Regel schwieriger als die Übersetzung eines 100 %-Matches. Ein Fuzzy-Match erfordert mehr Aufwand und muss wahrscheinlich bearbeitet werden.

Fuzzy-Match-Wert

Match-Wert

Fuzzy-Match-Schwellenwert

Der niedrigste prozentuale Übereinstimmungswert, damit ein Text als Fuzzy-Match verwendet werden kann. Ist die Übereinstimmung geringer als dieser Wert (in der Regel ca. 75 %), wird der Text nicht als Fuzzy-Match angezeigt.

Fuzzy-Match-Wert

Siehe Fuzzy-Match.

Unscharfe Suche

Eine Suche, bei der die Anwendung auch Termini findet, deren Schreibweise dem Suchtext ähnelt oder identisch mit ihm ist.

Ghost-Tag

Ein Bild, das ein fehlendes Markup-Tag darstellt. Wenn Sie ein Tag aus einem Tag-Paar löschen, wandelt der Übersetzungseditor das gelöschte Tag in ein Ghost-Tag um, das das verbleibende Tag ergänzt. Sie können das Ghost-Tag wiederherstellen. Im Übersetzungseditor sieht ein Ghost-Tag wie ein ausgegrautes Tag aus.

Inline-Tag

Ein Markup-Tag, das Teil eines Segments ist. Vergleiche: Struktur-Tag. Inline-Tags werden häufig verwendet, um Text zu formatieren, Sonderzeichen darzustellen oder einen Link zu einem Bild oder anderen Element einzufügen. Für Formatierungs-Tags und Links werden Tag-Paare verwendet. Bei Tags für Sonderzeichen und Verweise handelt es sich hingegen meist um eigenständige Tags.

Installations-ID

Ein eindeutiger Code, der produkt- und computerspezifisch ist. Das bedeutet, dass ein anderes Produkt auf demselben Computer eine andere Installations-ID generiert und umgekehrt. Dieser Code wird zur Generierung des Aktivierungs- oder Deaktivierungszertifikats mit SafeNet License Manager oder im Bereich Lizenzen des SDL Kontos verwendet.

Interaktive Task

Eine Task, die vom Benutzer auf dem Bildschirm ausgeführt wird. Vergleiche: Batch-Task.

Intermediate Translation Document

Ein Dateiformat für Translation Memorys und zum Speichern von zweisprachigem Text. Das Format ITD wird von SDLX und SDL TMS verwendet. Es handelt sich um einen Vorgänger des .sdlxliff-Formats.

ITD

Element

Entspricht einer Datei, einem Dokument oder einem anderen Textelement, das mithilfe von Desktop-Übersetzungssoftware übersetzt wird oder das die zu übersetzenden Inhalte begleitet. Siehe auch: Elementkategorie. Die Quelle eines Elements ist eine Datei, ein Datenbankdatensatz oder eine andere Form von Daten. Ein zu übersetzendes Element muss in ein Format wie .sdlxliff konvertiert werden, bevor ein Übersetzer den Inhalt mit einem Übersetzungseditor übersetzen kann.

Elementkategorie

Ein Element wird kategorisiert, um seine Verwendung im Übersetzungsprozess zu charakterisieren. Eine Kategorisierung von Elementen lautet: „Zu übersetzen“ (das Element muss übersetzt werden), „Zu lokalisieren“ (das Element muss außerhalb der Anwendung übersetzt werden), „Referenz“ (nur zur Referenz), „Anweisung“ (enthält Anweisungen für Übersetzer).

Sprachpaar

Eine Ausgangssprache und eine Zielsprache, zum Beispiel Englisch > Deutsch oder Englisch (Großbritannien) > Deutsch (Deutschland). Neben dem Sprachpaar spielt auch die Sprachrichtung eine Rolle: Englisch > Deutsch ist nicht dasselbe wie Deutsch > Englisch.

Sprachressource

Sprachressourcen sind ein Satz von Einstellungen in einem Translation Memory. Jede Sprachressource besteht aus einer Liste der folgenden Elemente: Abkürzungen, Ordinalsubstantive, Segmentierungsregeln, Variablen.

Sprachvariante

Ein Sprachform, die in einer bestimmten Kultur verwendet wird, z. B. Deutsch als Sprache (Code: de) und österreichisches Deutsch als Sprachvariante (Code: de-AT).

Sprachvarietät

Wiederverwendungslevel

Der Umfang, in dem Inhalte anhand eines TMs übersetzt werden können. Je höher der Wiederverwendungslevel, desto umfangreicher ist der TM-Inhalt wiederverwendbar. Wiederverwendungslevel sind unterteilt in: Hoch (ICE, SPICE), Mittel (exakt, 100 %), Niedrig (verschiedene Fuzzy-Bereiche).

Wiederverwendung

Lizenz

Ein Code, der verwendet wird, um zu überprüfen, ob ein Produkt auf einem Computer genutzt werden darf.

Anleitungen zur Aktivierung von Einzelplatz- und Netzwerklizenzen für SDL Produkte finden Sie in der Hilfe zur SDL Lizenzierung.

Lizenzserver

Ein Computer im LAN, der Anfragen zur Produktaktivierung von Client-Computern bearbeitet. Der Lizenzserver wird mithilfe eines Lizenzierungstools aktiviert. Sie können SDL License Server Manager für SafeNet zum Aktivieren des Lizenzservers verwenden. Nach der Aktivierung kann jeder andere Computer, für den eine Lizenz erforderlich ist (Client), eine Verbindung zum Server herstellen und eine Lizenz anfordern (bei Concurrent-Lizenzierung).

Lizenzserver-Toolkit

Dabei handelt es sich um eine eigenständige Anwendung, die nach ihrer Installation einen Computer so einrichtet, dass er in einem LAN als Lizenzserver fungiert. Zudem können Administratoren mithilfe dieses Toolkits Netzwerklizenzen für Produkte auf diesem Computer aktivieren und deaktivieren. Daneben gibt es weitere Funktionen zur Unterstützung von Netzwerklizenzen (z. B. Erstellung von Ausleihnummern).

Lokales Translation Memory

Ein Translation Memory (TM), das lokal auf dem Computer des Übersetzers gespeichert ist. Lokale Translation Memorys können normalerweise nicht von mehreren Benutzern gleichzeitig verwendet werden. Vergleiche: Serverbasiertes Translation Memory.

Lokales TM

Gebietsschema

Eine geopolitische Region. Bei Computern: die Einstellungen, mit denen eine Sprache, ein Land und andere geopolitische Varianten festgelegt werden. Der Begriff wird auch für den aus zwei oder vier Buchstaben bestehenden Sprachencode verwendet, mit dem Sprachen und Sprachvarianten gekennzeichnet werden. Die Definition einer Kultur beinhaltet die Sprachvariante und die Standardcodierung, die für die Speicherung von Inhalten in dieser Sprache verwendet wird (z. B. UTF-8).

Kultur

Master-Translation Memory

Ein Translation Memory, das auf dem Anwendungs-Datenbankserver gespeichert ist und für alle Projekte zur Verfügung steht. Vergleiche: Projekt-TM.

Master-TM

Markup

Inhalte eines zu übersetzenden Elements, die für den Übersetzer nicht dargestellt werden. Dies sind z. B. Informationen zu Layout und Formatierung, Definition von Formatvorlagen oder Informationen zur Schriftart. Markup wird fast immer in Form von Markup-Tags codiert. Ein integrierbares Markup ist ein Inline-Tag, ein nicht integrierbares Markup wird als Struktur-Tag bezeichnet.

Match

Eine Übereinstimmung zwischen zwei Textsegmenten, meistens zwischen einem Segment eines präsentierten Texts und einem Ausgangssegment aus einem Translation Memory. Ein Match hat eine Match-Punktzahl, die einem Wert zwischen dem Fuzzy-Match-Schwellenwert und 100 % entspricht.

Match (Filter)

Im Zusammenhang mit Filtern: eine Äquivalenz zwischen einem Eintrag (z. B. einem Terminus in einer Terminologiedatenbank oder einer Übersetzungseinheit in einem Translation Memory) und einer Filterregel. Im Gegensatz zu Textmatches weisen Filtermatches keine Punktzahl auf.

Match-Bereich

Segmente, die sich im selben Match-Bereich befinden, weisen dieselben Raten auf, damit der Zeitaufwand und die Kosten geschätzt werden können. Der Match-Bereich eines Segments ist abhängig von der Ausgangssprache und der Zielsprache sowie von der Qualität des Matches (z. B. der Prozentzahl eines Fuzzy-Matches). In Match-Bereichen werden ausschließlich Segmente mit Matches aus einem Translation Memory erfasst.

Match-Suche

Der Vergleich des präsentierten Texts mit Übersetzungseinheiten aus einem TM.

Wiederverwendung

Match-Punktzahl

Eine Prozentzahl, die den Grad der Übereinstimmung eines Matches angibt.

Zusammenführen

Zusammenführen zweier aufeinanderfolgender Segmente.

Modul

Eine Produktfunktion wie z. B. die Rechtschreibprüfung, die einzeln lizenziert werden kann.

Netzwerklizenz

Netzwerklizenzen können bis zum festgelegten Limit von jedem Benutzer im Netzwerk genutzt werden. Voraussetzung ist ein laufender Lizenzserver, damit die Anzahl der gleichzeitig genutzten Lizenzen ermittelt werden kann.

Netzwerklizenzen, die über SDL License Server Manager (SafeNet) aktiviert werden, werden als Commuter-Lizenzen bezeichnet. SafeNet ist das Lizenzierungssystem für SDL Produkte. Sie können License Server Manager sowohl auf Server- als auch auf Client-Betriebssystemen installieren. Client-Betriebssysteme sind z. B. Windows 8.1 und 10.

Nicht übersetzt

Ein Übersetzungsstatus, der anzeigt, dass das Segment nicht übersetzt wurde. Das bedeutet in der Regel, dass im TM kein übereinstimmendes Segment gefunden wurde und der Übersetzer noch keine Übersetzung angefertigt hat.

Zahl

Wenn die Zahlenerkennung für ein TM aktiviert ist, erkennt das TM Zahlen im Ausgangstext als Token. Wenn ein Segment des Textes mit einer Übersetzungseinheit im TM bis auf eine Zahl übereinstimmt, registriert das TM ein 100 %-Match. Ist im TM z. B. die Phrase „Jane has 5 apples“ enthalten, so wird für die Phrase „Jane has 99 apples“ ein 100 %-Match angezeigt. Bei entsprechenden TM-Einstellungen kann der Übersetzungseditor Zahlen auch automatisch lokalisieren.

Numerische Zeichen-Referenz

Dabei handelt es sich in HTML um eine numerische Darstellung von Zeichen in Form einer Zahl mit einem vorangestellten Ampersand (&) und einem nachgestellten Semikolon (;). Beispiel: Ein Ampersand gefolgt von #160 und einem Semikolon steht für ein geschütztes Leerzeichen. Siehe auch: Zeichen-Entity-Referenz.

Ordinalsubstantiv

Ein Wort, das nach einem Punkt folgt, der wiederum hinter einer Zahl steht. Dieses Wort zeigt an, dass es sich bei der Zahl um eine Ordinalzahl handelt (erste, zweite, dritte usw.) und nicht um eine Kardinalzahl (eins, zwei, drei usw.). Als Beispiel soll die Datumsangabe „4. Juni“ in einem deutschen Text dienen. Wenn „Juni“ nicht in der Liste der Ordinalsubstantive enthalten wäre, würde „4.“ das Ende eines Segments kennzeichnen und „Juni“ stünde am Anfang des nächsten Segments. Ordinalsubstantiv-Listen sind Sprachressourcen.

Herkunft

Die Herkunft der Übersetzung eines Segments.

Herkunft vor der Anpassung

Die Herkunft der Übersetzung eines Segments, bevor es vom Benutzer geändert wurde. Wenn beispielsweise ein Segment, das aus einer automatisierten Übersetzung stammt, anschließend nachbearbeitet wird, ist die Herkunft vor der Anpassung die automatisierte Übersetzung.

Paket

Eine Sammlung von Dateien, die zu einem Paket gebündelt und an einen Benutzer oder an ein anderes System gesendet werden. Die Dateien eines Pakets gehören zum selben Projekt. Es gibt z. B. Projektpakete und Rückpakete.

Pfadname

Der vollständige Pfadname umfasst den Namen der Datei und den Verzeichnispfad der Datei.

Abzüge

Abzüge von einer Punktzahl. Abzüge können bei Translation Memorys und Übersetzungseinheiten vorgenommen werden.

Abzüge

Eine Prozentzahl, die von der Prozentzahl einer Übereinstimmung zwischen einer Übersetzungseinheit und Ausgangstextsegmenten abgezogen wird. SDL Trados Studio kann Abzüge anwenden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden, z. B. Abzüge für die Übersetzungseinheit oder das Translation Memory, die bzw. das für die Übereinstimmung verwendet wurde, Abzüge für unterschiedliche Formatierung usw. Abzüge werden in den Projekteinstellungen festgelegt.

Punktzahl-Abzug

PerfectMatch

In SDL Trados Studio eine Verfeinerung eines Kontext-Matches, bei der der Vergleich mit den bereits übersetzten Dateien berücksichtigt wird.

Rechte

Das Recht eines Benutzers oder Programms, auf eine Anwendung, ein Programm, Daten, Dateien oder andere Ressourcen zuzugreifen. Die gängigsten Berechtigungen (Zugriffsrechte) sind „Lesen“, „Schreiben“ und „Löschen“. Welche Berechtigungen für bestimmte Aktivitäten erforderlich sind, werden durch die Software festgelegt. In SDL TM Server sind die Benutzerberechtigungen bezüglich einer Ressource durch die Rolle des Benutzers in einer Ressourcenbibliothek bzw. in einer entsprechenden Mitgliederliste festgelegt.

Zugriffsrechte

Platzhalter-Tag

Ein Markup-Tag, bei dem es sich um ein Inline-Tag, nicht aber um ein Formatierungs-Tag handelt. Platzhalter-Tags sind in der Regel eigenständig, z. B. das img-Tag.

Plug-In

Eine Software, die für zusätzliche Funktionen sorgt, z. B. bei einer Anwendung. Benutzer oder Dritte können mithilfe des SDK Plug-ins für SDL TM Server und WorldServer erstellen.

Vorbereitung

Eine Batch-Task-Sequenz, die SDL TM Server ausführt, um ein Projekt für einen Übersetzer vorzubereiten, wenn ein zu übersetzendes Element einem Projekt hinzugefügt wird. Nach Abschluss der Vorbereitung ist das zu übersetzende Element in eine .sdlxliff-Datei konvertiert, analysiert und mit den Ergebnissen einer Batch-Übersetzung ausgefüllt.

Präsentiert

Zum Beispiel präsentierte Inhalte, präsentiertes Segment, präsentierter Text. Inhalte der Ausgangssprache, die zu übersetzen sind. Der wichtigste Verwendungszweck eines Translation Memorys besteht darin, Übereinstimmungen zwischen dem präsentierten Text und dem im Translation Memory gespeicherten Ausgangstext zu finden.

Suchtext

Vorschau

Die Darstellung einer Datei, die gerade übersetzt wird. Die Vorschau zeigt, wie die Datei nach der Übersetzung aussehen wird. Es gibt verschiedene Vorschauebenen: Rohvorschau (zeigt die Daten), Entwurfsvorschau (zeigt das Resultat als gerendert, aber nicht als veröffentlicht), Standardvorschau (zeigt das Resultat, wie es erstellt werden wird).

Projekt

Ein Projekt enthält gesammelte Dateien der Ausgangssprache sowie damit verknüpfte Dateien (Ressourcendateien), die SDL TM Server als eine Einheit verwaltet. Alle Dateien, die zu einem Projekt gehören, weisen dieselbe Ausgangssprache auf, können aber in mehrere Sprachen übersetzt werden. Die Kosten pro Übersetzungseinheit werden je Projekt für jede Zielsprache einzeln festgelegt. Projekte haben einen Lebenszyklus, d. h., sie durchlaufen im Rahmen eines Workflows verschiedene Projektphasen.

Projektordner

Der Windows-Ordner, der alle Projektdetails, Ressourcen und Arbeitsdateien enthält.

Projektpaket

Eine Zusammenstellung der für eine Übersetzung erforderlichen Dateien, einschließlich der zu übersetzenden Elemente, Translation Memorys, Terminologiedatenbanken und Anweisungen, die in einem Paket zusammengefasst sind, das einem Benutzer oder einem anderen System als Teil eines Übersetzungsprojekts zugesendet werden kann. (In der Regel werden diese Dateien in einer ZIP-Datei zusammengefasst.) Alle Dateien in einem Projektpaket gehören demselben Projekt an. Bei allen SDL Übersetzungsanwendungen haben Projektmanager die Möglichkeit, Projektpakete zu exportieren und zu importieren.

Projektvorlage

Gesammelte Projekteinstellungen, die beim Erstellen eines Projekts als Standardeinstellungen verwendet werden können.

Projekt-TM

In SDL TM Server und SDL Trados Studio enthält ein Projekt-TM sämtliche Übersetzungen aus den Master-Translation Memorys für die Zielsprache. Das Projekt-TM ist das TM, das vom Übersetzer verwendet und in der Regel mit neuen Übersetzungen aktualisiert wird. Nach Abschluss des Projekts können die neuen Übersetzungen des Projekt-TMs in ein oder alle Master-TMs integriert werden. Intern handelt es sich bei dem Projekt-TM um eine TM-Sequenz, die auf der Sequenz der Master-TMs basiert.

Pseudoübersetzung

Pseudoübersetzen ist ein Verfahren (es wird hauptsächlich bei der Software-Lokalisierung verwendet), bei dem die Darstellung eines übersetzten Dokuments nach einer Übersetzung simuliert und angegeben wird, wie viel zusätzlicher Entwicklungsaufwand erforderlich ist, bevor der gesamte Übersetzungsvorgang abgeschlossen ist. Dadurch lassen sich Aufwand und Erwartungen für ein Projekt möglicherweise besser abschätzen.

Qualitätsmodell

Ein Regelsatz, der Übersetzungsfehler kategorisiert und auf diese Weise quantifizierbare Kennzahlen auf der Grundlage der Übersetzungsqualität ermöglicht.

QuickPlace

QuickPlace ist eine Funktion des Übersetzungseditors. Im Editor können Sie eine Tastenkombination drücken, damit der Editor ein Kontextmenü mit Elementen anzeigt, die für das Einfügen geeignet sind, z. B. ein Markup-Tag oder einen Übersetzungsvorschlag für ein erkanntes Token.

QuickPlace-Element

Ein Element im Übersetzungseditor, für das QuickPlace eine Übersetzung vorschlägt. Wenn das Translation Memory Textteile als erkannte Tokens behandelt, handelt es sich bei der Übersetzung dieses Texts meist um ein QuickPlace-Element.

Erkanntes Token

Ein kurzer Textteil in einem vordefinierten Format, den ein Translation Memory (TM) als einzelnes Wort (Token) behandelt. Wenn beispielsweise Datumsangaben in einem TM als erkanntes Token aktiviert sind, erkennt das TM Montag, 1. Januar 1900 als ein Wort. Wenn ein Segment des angegebenen Texts erkannte Tokens enthält, kann ein TM eine Übereinstimmung auf der Grundlage eines Musters anstatt des genauen Wortlauts finden. Wenn das TM z. B. ein Match für die Phrase „Er traf am 1. Januar 1900 ein“ aufweist, stellt es für den Text „Er traf am 2. Februar 2010 ein“ eine Übersetzung bereit. Bei Translation Memorys, die das *.sdlxliff-Format verwenden (z. B. SDL Trados Studio), schlägt die QuickPlace-Funktion Übersetzungen für erkannte Tokens vor. Translation Memorys in SDL TMS übersetzen erkannte Tokens automatisch und ohne sie dem Übersetzungseditor zu präsentieren. Wenn Sie die Art und Weise ändern möchten, auf die ein Translation Memory erkannte Tokens behandelt, können Sie in TMS die Konfigurationseinstellungen ändern bzw. in Trados GroupShare Project Server, Trados GroupShare TM Server oder Trados Studio die Translation Memory- und Projekteinstellungen ändern.

Platzierbare Elemente (veraltet)

Regulärer Ausdruck

Eine Methode zur Beschreibung eines Textmusters, z. B.: „Alle Wörter mit fünf Buchstaben, die mit einem Großbuchstaben beginnen und mit einer Ziffer enden“. Reguläre Ausdrücke können komplexe Textmuster beschreiben und werden daher verwendet, um Segmentierungsregeln festzulegen. Reguläre Ausdrücke werden häufig genutzt und sind gut dokumentiert. Weitere Informationen finden Sie z. B. unter Regulärer Ausdruck.

Paket für die Überprüfung durch Regulatoren

Wenn Sie als Übersetzer in SDL Trados Studio für Branchen arbeiten, für die regulatorische Vorgaben gelten, können Sie Pakete mit Dokumenten für die Überprüfung an einen externen Regulator schicken. Bei einem Paket handelt es sich um eine komprimierte Datei mit bestimmten Dokumenten, die der Regulator für die Überprüfung benötigt. Die Dokumente können daraufhin außerhalb von Trados Studio in Microsoft Word überprüft werden.

TM neu indizieren

Hier können Sie die Fuzzy-Indizes in einem Translation Memory (TM) von Grund auf neu erstellen. Zudem durchsucht das System vorhandene Übersetzungseinheiten (ÜE) nach erkannten Tokens. Wenn Sie z. B. die Erkennung von Variablen aktivieren und dann das TM neu indizieren, erkennt das TM Variablen in allen ÜE.

Translation Memory neu indizieren

Wiederholtes Segment

Das erste Vorkommen eines Segments, das Wiederholungen aufweist.

Wiederholung

Das Vorkommen eines Segments, das bereits übersetzt wurde. Normalerweise bezieht sich der Begriff auf Wiederholungen innerhalb eines zu übersetzenden Elements. Er kann sich jedoch auch auf Wiederholungen beziehen, die über mehrere Elemente verteilt sind.

Rückpaket

Ein Paket, das ein Benutzer, der an einem Projekt gearbeitet hat, nach Abschluss der Übersetzung an den Projektmanager zurücksendet. Siehe auch: Projektpaket.

Umfangsbestimmung (Scoping)

Vergleich der zu übersetzenden Inhalte mit Übersetzungen der Vergangenheit, um Kosten und Aufwand der verbleibenden Übersetzung abzuschätzen.

SDL Konto

SDL Konto ist das Webportal von SDL. Dort können Sie:
  • SDL Software erwerben und herunterladen
  • auf Lizenzen für bestimmte Produkte zugreifen
  • SDL Support-Services erwerben und in Anspruch nehmen
  • Bestellungen aufgeben und anzeigen
  • Verkaufsangebote anfordern und anzeigen
  • SDL Zertifikate und Schulungen erwerben und anzeigen

SDL License Server Manager

Lizenzierungstechnologie, die zum Aktivieren von Netzwerklizenzen für SDL Produkte verwendet wird. Das Installationsprogramm von License Server Manager fügt Ihrem Computer die folgenden beiden Dienstprogramme hinzu:
  • Locking Utility (Wechoid) – Generiert Sperrcodes zur Aktivierung von Offline-Netzwerklizenzen auf dem Server.
  • License Server Manager (WlmAdmin) – Überwacht die gesamte Lizenzierungsaktivität und steuert die Verteilung von Lizenzsitzen an Clients.

SDLXLIFF

Bei *.sdlxliff handelt es sich um ein mit XLIFF Version 1.2 kompatibles XLIFF-Format.

SDL hat einige standardkompatible proprietäre Erweiterungen hinzugefügt.

Wenn Sie einem Projekt in SDL Trados Studio ein zu übersetzendes Element hinzufügen, konvertiert Trados Studio das Element in eine Datei im *.sdlxliff-Format. Alle nachfolgenden Übersetzungsarbeiten finden in der *.sdlxliff-Datei statt. Wenn Sie beispielsweise einen Übersetzungseditor verwenden, bearbeiten Sie eine *.sdlxliff-Datei und speichern das Ergebnis ebenfalls als *.sdlxliff-Datei. Die *.sdlxliff-Datei trägt den gleichen Namen wie das Quellelement, zuzüglich der Dateierweiterung .sdlxliff.

Am Ende des Projekts oder wenn der Benutzer das Endformat zur Überprüfung generiert, wird der übersetzte Text extrahiert und in das Zieldateiformat konvertiert. Normalerweise wird die *.sdlxliff-Arbeitsdatei intakt beibehalten.

Segment

Text, der als einzelne Übersetzungseinheit dargestellt ist, um Übereinstimmungen in einem Translation Memory zu finden. Normalerweise entspricht ein Segment einem Satz. Übersetzungen werden in Translation Memorys segmentweise gespeichert, und Segmente sind auch die Einheit für den Abgleich des präsentierten Texts mit den gespeicherten Übersetzungen. In einem Übersetzungseditor wird jedes Segment als separate Zeile dargestellt.

Segmentierung

Der Prozess der Einteilung von Text (in der Regel des Ausgangstexts) in Segmente.

Segmentierungsregel

Die regulären Ausdrücke, die für eine bestimmte Sprache die Textmuster festlegen, die ein Segment bilden. In SDL TM Server und SDL Trados Studio werden Segmentierungsregeln in Sprachressourcen gespeichert.

Serverbasiertes TM

Ein auf einem TM-Server gespeichertes Translation Memory (TM). Ein serverbasiertes TM kann von mehreren Benutzern gleichzeitig genutzt werden. Vergleiche: lokales TM.

serverbasiertes Translation Memory

Ausgangssprache

Beschreibung des ursprünglichen, nicht übersetzten Elements. Beispiele: AS-Inhalt, Ausgangssprache, Ausgangssegment, Ausgangstext. Vergleiche: Zielsprache. Siehe auch Sprachpaar.

Ausgangsdatei

Eine Ausgangsdatei ist eine in SDL Trados Studio zu übersetzende Programmdatei. Der Typ der Datei ist vom Parser abhängig. Die Quelldateien für WIN32 sind z. B. meist .EXE-Dateien oder .DLL-Laufzeitbibliotheken, die Quelldateien für den Textparser (strukturierte) Textdateien. Eine Quelldatei kann auch eine Datenbank oder eine SQL-Abfrage sein, wenn mit dem Datenbank-Parser gearbeitet wird. Die Aufgabe von Trados Studio besteht darin, diese Ausgangsdateien zu lokalisieren. Die übersetzte Version der Quelldatei wird als Zieldatei bezeichnet.

Teilen

Zum Teilen, in der Regel angewendet auf ein Segment. Einige Anwendungen unterstützen das Teilen von Segmenten. Unter Umständen erleichtert dies während des Übersetzungsprozesses den Vorgang der Übersetzung. WorldServer kann Segmente zudem automatisch teilen. Dies geschieht, um Matches von höherer Qualität zu berücksichtigen und so die Wiederverwendung zu erhöhen. Vergleiche: Zusammenführen.

Eigenständiges Tag

Markup-Tag, das ohne ein schließendes Tag existieren kann, zum Beispiel ein Zeilenumbruch-Tag in HTML. Vergleiche: Tag-Paar.

Wortstamm

Die gemeinsame Ursprungsform einer Gruppe von Wörtern. Beispiel: „gehen“, „Gehweg“, „Geher“, „gegangen“ haben den gleichen Wortstamm (gehen). Ein Translation Memory kann für den Abgleich von Einträgen mit Wortvariationen Wortstämme verwenden. Vom englischen Wort für Wortstamm („stem“) leitet sich der Begriff „Stemming“ ab, der die Rückführung von Wörtern auf ihren Wortstamm bedeutet. Durch Stemming lässt sich die Anzahl der Match-Treffer erhöhen.

Text

Als Text wird die kleinste zu übersetzende Einheit innerhalb einer Quelldatei bezeichnet. Alle Texte werden im Textlistenfenster angezeigt und einzeln bearbeitet. Jeder Text ist einer Ressource zugeordnet. Texte in einer Quelltextliste heißen auch Quelltexte und Texte in einer Übersetzungsliste werden auch als Übersetzungstexte bezeichnet.

Struktur-Tag

Ein Markup-Tag zwischen Segmenten, das häufig einen Segmentumbruch darstellt. Beispiele: Zeilenumbruch-Tag, Tabellen-Tag. Vergleiche: Inline-Tag.

Systemfeld

Im Kontext eines SDL Translation Memorys ein Feld in diesem Translation Memory, das automatisch erstellt und verwaltet wird. Vergleiche: Benutzerdefiniertes Feld. In TMS ist der Begriff „Attribut“ ein Synonym für „Feld“.

Tag

Ein einem Textabschnitt zugewiesenes Schlüsselwort zur Definition von Textattributen (zum Beispiel Fettformatierung) oder Textflussattributen (zum Beispiel Seitenumbruch). Tags lassen sich in die folgenden, sich überschneidenden Kategorien unterteilen: Inline- oder Struktur-Tag; Eigenständiges Tag oder Tag-Paar; zu übersetzendes oder nicht zu übersetzendes Tag.

Markup-Tag

Tag-Paar

Ein zusammengehöriges Paar von Markup-Tags. Die meisten Markup-Tags treten als Tag-Paar auf: ein öffnendes Tag und das entsprechende schließende Tag. Beispiel: <b> stellt den Beginn und </b> das Ende einer Fettformatierung dar. Vergleiche: Eigenständiges Tag.

Zielsprache

Bezeichnung für das übersetzte bzw. Zielelement, zum Beispiel: Zielinhalt, Zielsprache, Zielsegment. Vergleiche: Ausgangssprache. Siehe auch Sprachpaar.

Zieldatei

Eine Zieldatei ist die lokalisierte Version einer Quelldatei. Meist handelt es sich um eine Kopie der Quelldatei, in der alle Ressourcen und Texte in eine andere Sprache übersetzt wurden.

Zielsprache

Die Sprache, in die ein Projekt übersetzt wird. Beispiel: Wenn Ihr Projekt in der Übersetzung eines Handbuchs aus dem Englischen ins Spanische besteht, ist Spanisch die Zielsprache.

Zielsprachlicher Terminus

Eine Übersetzung des Suchterminus in die aktuell ausgewählte Zielsprache. Für zielsprachliche Termini und andere zielsprachliche Informationen können besondere Formatierungen und Anzeigeeigenschaften verwendet werden.

Zielterminus

Ein Äquivalent des Suchterminus in der aktuell ausgewählten Zielsprache.

TBX

TermBase eXchange. Ein als ISO 30042 veröffentlichter XML-Standard zum Austauschen von Terminologiedaten, einschließlich detaillierter lexikalischer Informationen.

TermBase eXchange-Format

TBX-Datei

TBX ist eine Terminologie-Markup-Sprache. Es handelt sich um einen offenen XML-basierten Standard zum Austauschen von strukturierten terminologischen Daten, der die Übertragung von Informationen zwischen Terminologiedatenbanken ermöglicht.

Vorlage

Eine Vorlage ist eine Gruppe von Einstellungen, die Sie als Grundlage für Einstellungen in einer Ressource wie einem Translation Memory verwenden können. Das Verhalten einer Vorlage in Bezug auf die angewendeten Einstellungen unterscheidet sich je nach SDL Anwendung: Wenn Sie in SDL Trados Studio und Trados GroupShare eine Ressource mit einer Vorlage verknüpfen, verwendet die Ressource die Einstellungen in der Vorlage. Sobald Sie die Einstellungen in der Vorlage ändern, werden die entsprechenden Einstellungen in allen verknüpften Ressourcen ebenfalls geändert. Wenn Sie jedoch die Einstellungen durch Bearbeitung einer Ressource ändern, wird die Verbindung zwischen Ressource und Vorlage unterbrochen. In TMS kopiert das System bei Verwendung einer Vorlage für eine Ressource die Einstellungen aus der Vorlage in die Ressource, es gibt aber keine kontinuierliche Verknüpfung zwischen Ressource und Vorlage.

Terminologiedatenbank

Eine Datenbank, die zum Speichern von Terminologie und zugehörigen Informationen verwendet wird.

Terminologiedatenbank

TD

Terminologiedatenbank-Objekt

Eines der folgenden Objekte: Filter, Layout, Eingabemodell, Exportdefinition und Importdefinition. Sie erleichtern die Arbeit mit Terminologiedatenbank-Daten. Alle Terminologiedatenbank-Objekte basieren auf der Definition der Terminologiedatenbank und sind deshalb spezifisch für die jeweilige Terminologiedatenbank.

TMX

TMX (TM Exchange) ist ein Branchenstandardformat für den Austausch von Translation Memorys. SDL TM Server kann Translation Memorys im TMX-Format importieren und die eigenen Translation Memorys in Dateien im TMX-Format exportieren.

Translation Memory eXchange

Token

Ein Token entspricht einem Wort oder einer kurzen Sequenz von Wörtern und Interpunktionszeichen in einem zu übersetzenden Text. Wenn ein Translation Memory (TM) auf einen Ausgangstext angewendet wird, teilt das TM den Ausgangstext zur Analyse in Tokens ein. Diese Analyse ist unabhängig von der Analyse in Segmenten. Sie können ein TM so konfigurieren, dass es Textmuster als einzelne Tokens erkennt. Beispielsweise können Sie einen Ausdruck erstellen, der eine Definition der Textmuster für Datumsangaben liefert. Derartige Textmuster werden als erkannte Tokens bezeichnet. Sie können Regeln zur Übersetzung von erkannten Tokens angeben.

Übersetzungseditor

Ein Editor, mit dem Übersetzer zweisprachige Dateien wie .sdlxliff-Dateien übersetzen können.

Translation Memory

Ein Translation Memory ist eine Datei oder Datenbank, die ausgangssprachliche Segmente und Übersetzungen dieser Segmente enthält. Jedes Paar von ausgangs- und zielsprachlichen Segmenten ist eine sogenannte Übersetzungseinheit (ÜE). In einem TM weisen alle ausgangssprachlichen Segmente die gleiche Sprache auf. Ein TM kann Übersetzungen in viele Sprachen enthalten, besitzt aber in der Regel nur eine Zielsprache. Außerdem werden in einem TM auch ergänzende Daten für jede ÜE verwaltet, zum Beispiel Autor und Erstellungsdatum einer ÜE. Diese Daten werden in Feldern gespeichert. Benutzer können ÜE auch benutzerdefinierte Daten hinzufügen. TMs ermöglichen Übersetzern die erneute Verwendung von Übersetzungen, wodurch sich der Zeitaufwand für die Übersetzung reduzieren und die Konsistenz steigern lässt.

TM

Übersetzungsstatus (Status)

Der Status der Überprüfung und Genehmigung, den Sie einem Segment oder Dokument zuweisen können, um den von Ihnen bezüglich der Übersetzung wahrgenommenen Grad der Zuverlässigkeit anzugeben. Der Übersetzungsstatus der Segmente in einem Dokument aktualisiert automatisch den Übersetzungsstatus des Dokuments. Nicht verwendet in SDL TMS.

TTX

Ein Dateityp, der für TRADOS TagEditor-Dateien verwendet wurde, sowie die Dateierweiterung für diese Dateien. Trados Studio 2021 und höher unterstützt TTX-Dateien und andere ältere Dateien über das SDL Trados Compatibility and Migration Power Pack, das im SDL AppStoreerhältlich ist.

Weitere Informationen zum Installieren von Apps finden Sie unter .

ÜE

Ein Eintrag in einem Translation Memory (TM), der aus einem Segment im Ausgangstext, dem entsprechenden Übersetzungstext und ergänzenden TM-Daten wie dem Übersetzungsdatum besteht. In TMX entspricht die Übersetzungseinheit der Element-ÜE. (Seltener) Text, der eine einzelne Einheit zum Zweck von Textvergleichen darstellt, äquivalent zu Segment.

Übersetzungseinheit

TM-Eintrag

Unicode

Ein Standard zur Darstellung von Zeichen. Er deckt die meisten Schriftsprachen der Welt ab. Ein Unicode-Zeichen ist ein Zeichen, für das eine Unicode-Darstellung existiert.

Unix-Filter

Ein zusammengehöriges Paar von Markup-Tags. Die meisten Markup-Tags treten als Tag-Paar auf: ein öffnendes Tag und das entsprechende schließende Tag. Beispiel: <b> stellt den Beginn und </b> das Ende einer Fettformatierung dar. Vergleiche: Eigenständiges Tag. Ein Programm, das einen Eingabedatenstrom auf eine wohldefinierte Weise in einen Ausgabedatenstrom verarbeitet. Mit anderen Worten: Ein Programm, das eine Datei aus einem Datenformat in ein anderes Datenformat umwandelt.

UTF-8

Eine Codierung für Unicode-Zeichen mit einem bis vier Bytes. Die Anzahl der Bytes hängt vom Unicode-Zeichen ab. Alle ASCII-Zeichencodes sind Einzelbyte-UTF-8-Codes.

Unicode Transformation Format – 8

Variable

Eine Funktion von in SDL TM Server und Trados Studio verwendeten Translation Memorys (TMs). TMS In werden keine Variablen verwendet. Allerdings behandelt SDL TMS Akronyme auf ähnliche Weise, wie SDL TM Server Variablen behandelt. Eine Variable ist ein Wort oder eine Phrase, das/die in der Variablenliste eines TMs definiert ist. Ein TM betrachtet eine Variable in allen Sprachen als identisch. Wenn eine Übersetzungseinheit eine Variable enthält, ersetzt das TM eine Variable durch eine andere Variable, wenn dadurch eine Übereinstimmung erzielt wird. Nehmen wir beispielsweise Folgendes an: – „Mary Brown“ und „John Smith“ sind Variablen in einem TM. – Das TM hat eine Übersetzung für „The head manager is Mary Brown“. – Der zu übersetzende Text lautet: „The head manager is John Smith“. Dann verwendet das TM die Übersetzung für „The head manager is Mary Brown“, ersetzt im übersetzten Text „Mary Brown“ durch „John Smith“ und verzeichnet ein 100%-Match. Variablenlisten sind eine Sprachressource.

(Wechoid) (SafeNet License Manager)

Lizenzierungstool von SDL License Server Manager. Generieren Sie mit (Wechoid) Installations-IDs für Offline-Commuter-Lizenzen.

Anzeigen

Eine Anzeige mit Informationen, Menüs und Symbolleisten, mit deren Hilfe der Benutzer eine Gruppe zusammenhängender Aufgaben ausführen kann, zum Beispiel: Ansicht Projekte oder Editor.

WlmAdmin (SafeNet License Manager)

Mit dem Dienstprogramm SafeNet steuern Sie die Verteilung von Netzwerklizenzsitzen an Clients. Außerdem können Sie mit (WlmAdmin) sämtliche Aktivitäten der Netzwerklizenzierung für Ihre SDL Produkte verwalten.

Workflow

Ein Phasenmodell, das zu übersetzende Elemente im Übersetzungsprozess durchlaufen.

XLIFF

XLIFF ist ein XML-basiertes Dateiformat, das für Übersetzer besonders hilfreich ist.

Hier einige Merkmale einer *.xliff-Datei:

  • Es handelt sich um eine zweisprachige Datei, die sowohl den Ausgangs- als auch den Zieltext enthält.
  • Die Datei trennt zu übersetzende und nicht zu übersetzende Inhalte voneinander, z. B. zu übersetzenden Text von Formatierungsinformationen.
  • Sie strukturiert die zu übersetzenden Inhalte in übersetzbare Segmente (in der Regel Sätze).
  • Sie enthält hilfreiche Verwaltungsinformationen wie z. B. den Übersetzungsstatus jedes Segments.

XPath

Eine Syntax für die Festlegung von Positionen in einem XML-Dokument. Sie umfasst Pfad-Ausdrücke (analog zu Dateipfad-Ausdrücken) und einige integrierte Funktionen. XPath ist ein wichtiger Bestandteil von XSLT.

XTranslated-Einheit

PerfectMatch-Einheiten (XUs) sind Übersetzungseinheiten, die in Ihrem zweisprachigen Dokument angezeigt werden, wenn Sie PerfectMatch aktiviert haben. PerfectMatch-Einheiten sind Segment-Matches aus der vorherigen Version des zweisprachigen Dokuments, nicht aus dem Translation Memory. Da zum PerfectMatch- Prozess eine Kontextprüfung gehört, werden in XU-Segment-Matches die Teile des Dokuments angezeigt, die in der Regel nicht übersetzt oder bearbeitet werden müssen.

PerfectMatch-Einheit

XU