Konfigurieren von XLIFF-Dateitypen

Sie können die XLIFF-Dateityp-Einstellungen konfigurieren und dadurch anpassen, wie mit dem OASIS XLIFF (XML Localisation Interchange File Format)-Standard Version 1.1 oder 1.2 kompatible Dokumente bei der Übersetzung oder Überprüfung verarbeitet werden.

Prozedur

  1. Um die Dateitypeinstellungen zu konfigurieren, gehen Sie zu:
    • Projektansicht > Start > Projekteinstellungen für das aktive Projekt.
    • Datei > Optionen für alle zukünftigen Projekte.
  2. Erweitern Sie die Option Dateitypen und wählen Sie XLIFF aus.
  3. Wählen Sie die Seite Einstellungen aus und legen Sie das Verhalten des XLIFF-Dateityps fest:
    • „trans-unit“-Segmente mit dem „translate=no“-Attribut als gesperrt anzeigen – Markiert Word-Elemente, die als Tags behandelt werden sollen.
    • Informationen zur Segmentierung nicht in der übersetzten Datei speichern – Fügt Segmentierungsstrukturinformationen zur *.xliff-Datei hinzu. Wenn Sie diese Option aktivieren, können Sie die *.xliff-Datei möglicherweise nicht in einer Anwendung öffnen, die *.xliff nicht unterstützt.
    • Führende/abschließende Tags in Segmenten einbeziehen – Bezieht führende und abschließende Tags in den Segmentinhalt ein.
    • Wählen Sie eine Option für den Tag-Text für XLIFF-Dateien aus:
      • Standard – Extrahiert Anzeigetext aus dem tatsächlichen Wert der Inline-Elemente forbtp-, ept-, it-Tags. Bei gx-, bx-, ex-Tags wird der Anzeigetext in der folgenden Reihenfolge aus den Attributen extrahiert: ctype, equiv-text. Wenn die Attribute nicht existieren, wird der Anzeigetext auf den tatsächlichen Elementnamen gesetzt.
      • „equiv-text“-Attribut – Der Anzeigetext des Tags wird aus dem Inhalt des Attributs equiv-text des Inline-Elements extrahiert. Wenn das Attribut equiv-text nicht existiert, wird der Anzeigetext auf den Elementnamen gesetzt.
      • Tag-Inhalt – Der Anzeigetext des Inline-Tags wird aus dem Wert des Tag-Paars extrahiert. Wenn der Textwert nicht existiert oder das Tag nicht gepaart ist, wird der Anzeigetext auf den Elementnamen gesetzt.
      • Länge des Anzeigetextes – Verkürzt den Anzeigetext des Inline-Tags auf die angegebene Zahl.
    • Dokumentstruktur für „group“-Elemente generieren – Generiert die Dokumentstruktur für „group“-Elemente und zeigt diese in der Spalte „Dokumentstruktur“ an.
    • Dokumentstruktur für „trans-unit“-Elemente generieren – Generiert die Dokumentstruktur für „trans-unit“-Elemente und zeigt diese in der Spalte „Dokumentstruktur“ an.
    • Wählen Sie Attribute aus, die in die Dokumentstruktur aufgenommen werden sollen:
      • Ressourcentyp (restype)
      • Ressourcenname (resname)
      • Menü (menu)
      • Menüoption (menu-option)
      • Menüname (menu-name)
    • target-language-Attributwert beim Erzeugen der übersetzten Datei überschreiben – Schreibt beim Generieren der übersetzten Datei die vom Benutzer ausgewählte Sprache in den Attributwert für die Zielsprache (target-language).
  4. Legen Sie auf der Seite Zuordnung der Segment-Statusinformationen das Segmentverhalten fest:
    • Öffnen von Dateien: – Stellt den Zusammenhang zwischen den Spalten XLIFF-Status und Studio-Status basierend auf den ausgewählten Werten für jede Spalte dar. Wenn der Wert für XLIFF-Status dem Studio-Status entspricht, der für diesen Wert festgelegt ist, wird der Zielinhalt als gesperrter Inhalt angezeigt.
    • Speichern von Dateien: – Stellt den Zusammenhang zwischen den Spalten XLIFF-Status und Studio-Status basierend auf den ausgewählten Werten für jede Spalte dar. Wenn der Wert für Studio-Status dem XLIFF-Status entspricht, der für diesen Wert festgelegt ist, wird der Zielinhalt als gesperrter Inhalt angezeigt.
    • Segmentsperre – Löst einen Sperrvorgang für Segmente aus, die den Status „Geprüft“ haben.
    • Statuskennzeichner-Attribute beim Lesen der Datei zuordnen – Stellt den Zusammenhang zwischen Segmentstatus im Studio Editor dar.
    • Statuskennzeichner-Attribute beim Schreiben der Datei zuordnen – Stellt den Zusammenhang zwischen Segmentstatus in der Zieldatei dar.
  5. Passen Sie auf der Seite Leerzeichen die Verarbeitung von Leerzeichen an:
    • Geben Sie an, wie Leerzeichen im Inhalt verarbeitet werden sollen:
      • Immer erhalten – Ändert keine Leerzeichen im Dokument.
      • Normalisieren, außer bei xml:space='preserve' – Ersetzt nur die Leerzeichen, die nicht das Attribut xml:space='preserve' aufweisen.
      • Immer normalisieren – Ersetzt alle Leerzeichen im XML-Element durch ein einzelnes Leerzeichen und ignoriert alle xml:space='preserve'-Attribute.
    • Leerzeichen innerhalb von Attributwerten normalisieren – Ersetzt alle Leerzeichen innerhalb des Attributwerts durch ein einzelnes Leerzeichen.
  6. Passen Sie auf der Seite Validierung an, wie Dateien validiert werden:
    • Validierung von Schema und DTD während der Dateityp-Ermittlung durchführen – Prüft, ob Format, Struktur oder Dokumenttyp-Definition gültig ist. Bei Fehlern haben Sie die Wahl zwischen:
    • Schema manuell angeben – Setzt in der Datei referenzierte Schemas mit dem von Ihnen angegebenen Master-Schema außer Kraft. Klicken Sie auf Hinzufügen, um Master-Schemas hinzuzufügen. Validieren Sie Dateien mit Master-Schemas:
  7. Passen Sie auf der Seite QuickInsert die QuickInsert-Einstellungen für die QuickInsert-Gruppe für diesen Dateityp an.
  8. Passen Sie auf der Seite Schriftartzuweisungen die QuickInsert-Einstellungen für Ihre Ausgangs- und Zielsprache an.
  9. Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen.