Schritt 1a: Projekte von Grund auf erstellen

Wenn Sie Projekte von der Trados Studio-Webschnittstelle aus erstellen, legen Sie einen Speicherort für alle Dateien fest, die übersetzt werden müssen. In dieser Phase können Sie außerdem entscheiden, welche Organisation für Ihr Projekt verantwortlich ist. Sie können entweder Projekte von Grund auf neu erstellen oder von vorherigen Projekten ausgehen.

Vorbereitungen

Stellen Sie Folgendes sicher:

  • Erstellen Sie eine Projektvorlage. Die benötigen Sie für den Projekterstellungsassistenten.
  • Wenn Sie eine Gruppe von zu übersetzenden Dateien auf einmal hochladen möchten, müssen Sie ein *zip-Archiv erstellen, das die zu übersetzenden Dateien enthält.

Ab SDL Trados Studio 2017 SR1 kann die Projektvorlage, die Sie in Trados Studio erstellen, Dateizuweisungen enthalten. Dies bedeutet, dass Sie entscheiden können, welche Benutzer in der jeweiligen Dateiphase an Ihren Dateien arbeiten, wenn Sie die Vorlage erstellen.

Prozedur

  1. Wechseln Sie zur Ansicht Projekte und wählen Sie Neues Projekt aus.
  2. Im Fenster Neues Projekt auf der Registerkarte Allgemeine Einstellungen:
    1. Geben Sie einen aussagekräftigen Namen und eine Beschreibung für das Projekt ein.
    2. Wählen Sie einen Speicherort in der Organisation.
    3. Wählen Sie eine Projektvorlage aus der Liste aus.
    4. Zu übersetzende Dateien suchen oder per Drag-and-Drop hinzufügen: *zip-Archiv (mit allen Projektdateien) oder einzelne Dateien.
    5. Wählen Sie optional Datum und Uhrzeit für die Fälligkeit Ihres Projektes aus.
    6. Wenn Sie das Kontrollkästchen Dateidownloads für dieses Projekt beschränken aktivieren, können nur Rollen mit der Berechtigung Sicheres Herunterladen von Projektdateien die Ausgangsdateien und die übersetzten Dateien herunterladen. Standardmäßig ist die Berechtigung Sicheres Herunterladen von Projektdateien für die folgenden Rollen verfügbar: Administrator, Power User, Projektmanager.
  3. Wählen Sie Fertigstellen aus.
    Das neue Projekt wird der Projektliste hinzugefügt und ist sofort für alle Benutzer mit Zugriff auf das Projekt sichtbar. Trados Studio zeigt diesen Benutzern außerdem eine Benachrichtigung über das neue Projekt auf dem Bildschirm an.

Erforderliche Ordnerhierarchie und Benennung für ZIP-Archive

Wenn Sie ein Projekt aus einer ZIP-Datei erstellen, die mehrere Dateien enthält, ermittelt Trados Studio automatisch alle zu übersetzenden Dateien aus dem Stammordner und aus allen Unterordnern, die im Archiv verfügbar sind.

Wenn Ihr ZIP-Archiv auch Referenzdateien oder PerfectMatch-Dateien enthält, stellen Sie sicher, dass Sie die unten beschriebene Struktur und Dateibenennung verwenden. Diese Hierarchie ermöglicht es Trados Studio, Ihre Ausgangsdateien den entsprechenden PerfectMatch-Dateien zuzuordnen:

\SourceFiles – Optionaler Ordner, der die einzelnen Dateien oder Unterordner der zu übersetzenden Dateien enthält. Wenn Sie nicht alle Ausgangsdateien in einem einzelnen Ordner gruppieren möchten, können Sie die Ausgangsdateien auch direkt unter dem Stammarchivordner hinzufügen. Wenn Sie die Ausgangsdateien als einen einzelnen Ordner hinzufügen, empfehlen wir, diesen Ordner „SourceFiles“ zu nennen, damit Trados Studio entsprechende PerfectMatch-Dateien leichter zuordnen kann. Wenn Sie den Ausgangsdateiordner anders benennen, muss die Struktur des PerfectMatch-Ordners auch Ihren selbst benannten Ordner für jeden Sprachcode-Unterordner in Ihrem PerfectMatch-Ordner enthalten. Siehe Abbildung 2b: ZIP-Struktur, wenn ein benutzerdefinierter Name für den Ausgangsdateiordner verwendet wird.

...\1. Satz Ausgangsdateien

...\...\...\Erste Datei.docx

...\...\...\Zweite Datei.doc

...\2. Satz Ausgangsdateien

...\...\Dritte Datei.txt

...\...\Vierte Datei.doc

\PerfectMatchFiles – Optionaler Ordner, der bereits übersetzte Dateien im SDLXLIFF-Format enthält. Der Name des Ordners muss „PerfectMatchFiles“ lauten. Die PerfectMatch-Struktur sollte mit dem Ordner- und Dateinamen des entsprechenden Ausgangsordners und der Ausgangsdatei übereinstimmen.

...\de-de

...\...\1. Satz Ausgangsdateien

...\...\...\Erste Datei.docx.sdlxliff

...\...\...\Zweite Datei.doc.sdlxliff

...\...\2. Satz Ausgangsdateien

...\...\...\Dritte Datei.txt.sdlxliff

...\...\...\Vierte Datei.doc.sdlxliff

...\fr-fr

...\...\1. Satz Ausgangsdateien

...\...\...\Erste Datei.docx.sdlxliff

...\...\...\Zweite Datei.doc.sdlxliff

...\...\2. Satz Ausgangsdateien

...\...\...\Dritte Datei.txt.sdlxliff

...\...\...\Vierte Datei.doc.sdlxliff

\PerfectMatchFiles_1 – Wenn Sie mehr als eine Version einer PerfectMatch-Datei auf eine Ausgangsdatei anwenden oder mehr als eine SDLXLIFF-Datei mit demselben Namen hinzufügen möchten, erstellen Sie zusätzliche „PerfectMatchFiles“-Ordner im folgenden Format: \PerfectMatchFiles_1, \PerfectMatchFiles_2, \PerfectMatchFiles_3 usw.

...\de-de

...\...\1. Satz Ausgangsdateien

...\...\...\Erste Datei.docx.sdlxliff

...\...\2. Satz Ausgangsdateien

...\...\...\Vierte Datei.doc.sdlxliff

\ReferenceFiles – Optionaler Ordner, der Projektdateien enthält, die als Referenz beim Übersetzen oder Überprüfen der Ausgangsdateien verwendet werden sollen. Der Name des Ordners muss „ReferenceFiles“ lauten.

...\Diagramm.vdsx

...\Bild.png

Bild 1: Erforderliche ZIP-Struktur bei Verwendung des empfohlenen Namens für den Ausgangsdateiordner

ZIP-Struktur bei Verwendung eines benutzerdefinierten Namens für den Ausgangsdateiordner

Bild 2: Erforderliche ZIP-Struktur bei Verwendung eines benutzerdefinierten Namens für den Ausgangsdateiordner