Neue Unterstützung für Fragment-basiertes Alignment bei asiatischen Sprachen

Die Funktion „Fragment-basiertes Alignment verwenden“ ist jetzt für asiatische Sprachen verfügbar und ermöglicht Benutzern mit Quell- oder Zielsprache Chinesisch oder Japanisch erstmalig die Verwendung der upLIFT-Fragmenterkennung und der upLIFT-Match-Optimierung.

Damit die upLIFT-Fragmenterkennung und die upLIFT-Match-Optimierung für Chinesisch und Japanisch funktioniert, haben wir die Methode verändert, mit der Trados Studio Wörter in diesen Sprachen identifiziert. Wenn bisher die Textsegmentierung für Chinesisch und Japanisch auf Zeichenbasis durchgeführt wurde, hat sich dies mit SDL Trados Studio 2017 SR1 dahingehend geändert, dass jetzt Wörter (und nicht Zeichen) die Grundeinheit für die Segmentierung bilden. Dies hilft Trados Studio dabei, für die upLIFT-Funktionen aussagekräftige Fragmente zu extrahieren.

An der Fuzzy-Match-Suche in Translation Memorys wurden grundlegende Verbesserungen hinsichtlich der Erkennung von Unterschieden zwischen neuen Segmenten und Fuzzy-Matches im Translation Memory vorgenommen.

Auswirkungen auf Wortzählung und Fuzzy-Match-Suche

Zur Unterstützung der innovativen upLIFT-Funktionen haben wir einen neuen Ansatz gewählt, um Wörter in den Ausgangssprachen Japanisch und Chinesisch zu identifizieren. In der Folge haben sich sowohl die Fuzzy-Match-Suche (einschließlich Kennzahlen in Analyseberichten) als auch die Wortzählung geändert. Wortbasierte Analyseergebnisse und Statusansichten liefern jetzt möglicherweise andere Ergebnisse als zuvor. Auch die Ergebnisse der TM-Suche können sich dadurch verändert haben. Es ist weiterhin möglich, die Anzahl der Zeichen in den Berichten zu finden.

Diese Änderungen sollen einen genaueren Überblick über die Arbeit verschaffen, die ein Übersetzer für Chinesisch oder Japanisch durchzuführen hat.

In Kürze werden wir die zeichenbasierte Wortzählung in Form einer Option für die wortbasierte Wortzählung wieder einführen.