XML 2 OASIS DITA 1.3-Dateitypen konfigurieren
Sie können die XML 2 OASIS DITA 1.3-Einstellungen konfigurieren und dadurch anpassen, wie dieser Dateityp bei der Übersetzung oder Überprüfung verarbeitet wird.
Prozedur
- Um die Dateitypeinstellungen zu konfigurieren, gehen Sie zu:
- Projektansicht > Start > Projekteinstellungen für das aktive Projekt.
- Datei > Optionen für alle zukünftigen Projekte.
- Erweitern Sie die Option Dateitypen und wählen Sie XML 2: OASIS DITA 1.3-konform aus.
- Passen Sie auf der Seite Dateierkennung die Dateitypdefinitionsregeln an, um den richtigen Dateityp für die Verarbeitung zu identifizieren. Der Inhalt des Dokuments muss mindestens einer der folgenden Regeln entsprechen:
- Name des Basiselements – Das übergeordnete Element, das alle anderen Elemente im Dokument mit Ausnahme der DOCTYPE-Deklaration umschließt.
- DOCTYPE-Deklarationselement URI – Anweisung, die ein bestimmtes Dokument (z. B. eine Webseite) mit einer Dokumenttyp-Definitions-ID verknüpft.
- xmlns Deklaration-URI – Eindeutige XML-Namespace-ID.
- xsi:schemaLocationURI – URI, der den Speicherort der Schemadatei angibt. Dies entspricht dem Attribut schemaLocation oder noNamespaceSchemaLocation. Beispiel: http://www.authorit.com/xml/authorit AuthorIT.xsd.
- xPath-Regel – Syntax zur Definition von Teilen eines XML-Dokuments.
- Wählen Sie die Seite Parser aus und gehen Sie wie folgt vor:
- Passen Sie auf der Seite Einstellungen für die Rückkonvertierung die Codierungs- und Attributwerte an:
- Legen Sie fest, wann Unicode UTF-8 Byte Order Mark (BOM) in der Zieldatei hinzugefügt werden soll:
- Beibehalten; nicht hinzufügen, wenn ursprünglich nicht vorhanden – Fügt kein Byte Order Mark hinzu, wenn die Ausgangsdatei mit UTF-8 ohne BOM codiert ist.
- Beibehalten; hinzufügen, wenn nicht ursprünglich vorhanden – Fügt ein Byte Order Mark hinzu, wenn die Ausgangsdatei mit UTF-8 ohne BOM codiert ist.
- Entfernen, falls vorhanden – Entfernt das Byte Order Mark, wenn die Ausgangsdatei mit UTF-8 mit BOM codiert ist.
- Wählen Sie eine Aktion für Behandlung des Attributwerts 'xml:lang' aus:
- Ausgangssprache in Zielsprache umwandeln – Konvertiert XML-Entitys von Entity-Referenzen in Zeichen. Konvertiert beispielsweise die „Größer als“-XML-Entity > in das „Größer als“-Zeichen >.
- Immer in Zielsprache umwandeln – Ändert das XML-Sprachattribut in die Zielsprache in der Ausgangsdatei.
- XPath-Regel – Ändert das XML-Sprachattribut nicht.
- Legen Sie fest, wann Unicode UTF-8 Byte Order Mark (BOM) in der Zieldatei hinzugefügt werden soll:
- Passen Sie auf der Seite Entitys die Entity-Konvertierung an.
- Numerische Entity-Referenzen in Inline-Platzhalter-Tags konvertieren – Konvertiert XML-Entitys, die als numerische Referenz dargestellt werden, in Inline-Platzhalter-Tags.
- Entity-Konvertierung aktivieren – Konvertiert XML-Entitys von Entity-Referenzen in Zeichen. Konvertiert beispielsweise die „Größer als“-XML-Entity > in das „Größer als“-Zeichen >.
- Konvertierung in gesperrtem Inhalt überspringen – Überspringt XML-Entitys, die in gesperrtem Inhalt gefunden wurden.
- Entity-Zuordnungen – Zeigt die folgenden Informationen zu XML-Entitys an. Klicken Sie auf ein Element im Listenfeld Entity-Konvertierung, um die Zuordnungen anzuzeigen:
- Name – Name der XML-Entity.
- Zeichen – Entsprechendes Zeichen der XML-Entity.
- Unicode-Wert – Unicode-Wert der XML-Entity.
- Als Zeichen lesen – Liest die XML-Entity als Zeichen.
- Als Entity schreiben – Schreibt die XML-Entity nicht als Zeichen, sondern als XML-Entity.
- Wählen Sie die Seite Namespaces aus, um die Zuordnung für Namespaces bereitzustellen, die in den Ausgangsdateien verwendet werden.
- Präfix – Definierter Name für einen Namespace. Beispiel: xmlns:prefix="http://website".
- URI – Eindeutige ID, die mit dem Namespace verknüpft ist. Beispiel: xmlns:prefix="http://website".
- Passen Sie auf der Seite Leerzeichen die Verarbeitung von Leerzeichen an:
- Geben Sie an, wie Leerzeichen im Inhalt verarbeitet werden sollen:
- Immer erhalten – Ändert keine Leerzeichen im Dokument.
- Normalisieren, außer bei xml:space='preserve' – Ersetzt nur die Leerzeichen, die nicht das Attribut xml:space='preserve' aufweisen.
- Immer normalisieren – Ersetzt alle Leerzeichen im XML-Element durch ein einzelnes Leerzeichen und ignoriert alle xml:space='preserve'-Attribute.
- Leerzeichen innerhalb von Attributwerten normalisieren – Ersetzt alle Leerzeichen innerhalb des Attributwerts durch ein einzelnes Leerzeichen.
- Geben Sie an, wie Leerzeichen im Inhalt verarbeitet werden sollen:
- Wählen Sie auf der Seite Vorschau den Vorschaumodus aus:
- Integrierte Vorschau-Transformation verwenden – Verwendet integrierte Tools zur Vorschau der Datei.
- Mit dem DITA Open Toolkit transformieren – Verwendet DITA Open Toolkit zur Vorschau der Datei. Klicken Sie auf Auswählen, um die dita.bat-Hauptkonvertierungsroutine auszuwählen, die sich in der Regel im Verzeichnis „bin“ der Toolkit-Installation befindet.
- Passen Sie auf der Seite Validierung an, wie Dateien validiert werden:
- Validierung von Schema und DTD während der Dateityp-Ermittlung durchführen – Prüft, ob Format, Struktur oder Dokumenttyp-Definition gültig ist. Bei Fehlern haben Sie die Wahl zwischen:
- Alle Validierungswarnungen als Dateiparsing-Fehler berichten – Validierungswarnungen werden als Dateiparsing-Fehler behandelt. Dies verhindert, dass Trados Studio die Datei öffnet.
- Warnung ausgeben, wenn kein(e) DTD/Schema gefunden werden kann – Zeigt eine Warnung an, wenn keine gültige DTD bzw. kein gültiges Schema vorhanden ist.
- Schema manuell angeben – Setzt in der Datei referenzierte Schemas mit dem von Ihnen angegebenen Master-Schema außer Kraft. Klicken Sie auf Hinzufügen, um Master-Schemas hinzuzufügen. Validieren Sie Dateien mit Master-Schemas:
- Für alle XML-Dokumente verwenden – Setzt das Schema aller Dokumente mit dem angegebenen Master-Schema außer Kraft.
- Nur für Dokumente verwenden, die kein(e) DTD/Schema angeben – Überschreibt das Schema nur für Dokumente, die keine DTD bzw. kein Schema angeben.
- Validierung von Schema und DTD während der Dateityp-Ermittlung durchführen – Prüft, ob Format, Struktur oder Dokumenttyp-Definition gültig ist. Bei Fehlern haben Sie die Wahl zwischen:
- Passen Sie auf der Seite Eingebettete Inhalte an, wie eingebettete Inhalte verarbeitet werden:
- Eingebettete Inhalte verarbeiten – Verarbeitet Inhalte, die in das Dokument eingebettet sind, auf eine der folgenden Arten:
- In CDATA-Element mit: Verarbeitet eingebettete Inhalte, die im CDATA-Element gefunden werden, mit dem angegebenen Prozessor für eingebettete Inhalte.
- Definiert über Parser-Regeln – Verarbeitet eingebettete Inhalte, die in der Datei gefunden werden, mit den Parser-Regeln und dem von Ihnen angegebenen Prozessor für eingebettete Inhalte.
- Definiert durch Dokumentstruktur-Informationen – Verarbeitet eingebettete Inhalte in der Datei mithilfe der konfigurierten Dokumentstruktur-Informationen.
- Eingebettete Inhalte verarbeiten – Verarbeitet Inhalte, die in das Dokument eingebettet sind, auf eine der folgenden Arten:
- Passen Sie auf der Seite QuickInsert die QuickInsert-Einstellungen für die QuickInsert-Gruppe für diesen Dateityp an.
- Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen.